Neurofeedback bei ADHS

Team-Ergo-Neurofeedback-ADHS

GEILENKIRCHEN. „Zu uns kommen Kinder, die an ihrer Lebens- und Lernsituation etwas ändern wollen.” Jutta Graab-Ehlig, staatlich anerkannte Ergotherapeutin, hat täglich mit Kindern zu tun, die wenig Bewegung haben, wenig soziale Kontakte, wenig Problemlösung im Alltag kennen.

Probleme treten dann in der Schule auf, den Alltag können die Mädchen und Jungen oft nicht mehr organisieren. „Selbstständigkeit ist ein ganz großes Thema in der Ergotherapie. Manche Schulkinder sind beispielsweise nicht in der Lage, die Schuhe zu binden.” Jutta Graab-Ehlig, Inhaberin einer ergotherapeutischen Praxis in Wassenberg und in Geilenkirchen, und ihre Kollegin Lydia Scharf, als Ergotherapeutin fachliche Leiterin der Geilenkirchener Praxis, berichten: 50 Prozent ihrer Patienten sind Kinder.

Während Erwachsene überwiegend nach neurologischen Erkrankungen, nach einem Schlaganfall oder infolge von Multipler Sklerose hier behandelt werden, kommen Kinder mit Bewegungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen. „Die Belastung der Kinder nimmt zu. Sie geraten unter Druck und Stress. Mit den Anforderungen können sie nicht mehr umgehen. Konzentrationsstörungen und Migräne sind die Folgen”, sagt Jutta Graab-Ehlig. Oft, so die beiden Therapeutinnen, tauchen erste Probleme im Kindergartenalltag auf, werden allerdings nicht immer erkannt. Die erste Diagnose wird meist während der Grundschulzeit gestellt, manchmal erst im Jugendlichen-Alter.

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2 Kommentare

  1. 11/12/2014 - Reply

    Sehr geehrte Frau Graab-Ehlig!

    Unser Sohn nimmt seit über 6 Jahren Medikamente für ADS/ADHS . Er kann sich sehr schlecht konzentrieren. Eigentlich sind wir ein feind von diesen Medikamenten, da sie Nebenwirkungen herbeiführen und unser Ziel , das er ohne jegliche Medikation auskommt.
    Durch die Ausstrahlung in Stern TV, haben wir von der Behandlung Neurofeedback bei ADHS erfahren.
    Nun meine Frage. Wird diese Therapie von der Krankenkasse übernommen. Wenn nicht, welche Kosten würden auf uns zu kommen.
    Über eine Info würden wir uns freuen.

    MfG

    • Rita Steger
      14/05/2015

      Ich habe ein Pflegekind mit ADHS. Er ist 11 Jahre alt und bekommt das Medikament Ritalin was er eigentlich nicht nehmen will, aber ohne funktioniert es gar nicht in der Schule. Ich würde mich über Infomaterial freuen. Gruß R.Steger

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